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Der von Schülern und Studenten organisierte Protest findet weltweit statt. Beim ersten internationalen Klimastreik am 15. März 2019 nahmen fast 1,8 Millionen Menschen an den Demonstrationen von „Fridays for Future“ teil.

NACHHALTIGKEIT Verantwortung übernehmen

im visier der öffentlichen Meinung

Wie beeinflusst die Forderung nach mehr Klimaschutz unser tägliches Handeln? Die Unternehmensbereiche Forschung & Entwicklung, Materialwirtschaft, Produktion und Vertrieb geben einen Einblick.

Damit ZF spätestens 2040 klimaneutral ist, kommt es auf jeden Einzelnen an. Alle, die etwas entscheiden, müssen das Ziel entsprechend mittragen. Zugleich sind alle Unternehmenseinheiten gefordert, einen Beitrag zu leisten.

Dafür braucht es einen klaren Plan für die Umsetzung, aber auch Selbstverantwortung und vor allem Flexibilität.

Forschung & Entwicklung

Stetiges demografisches und wirtschaftliches Wachstum erfordert die effiziente Nutzung unserer Ressourcen – denn die Erde wächst nicht mit. Darum berücksichtigt ZF im Sinne des „Design for Environment“ Aspekte wie Materialeffizienz, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit.

Automatisiertes Fahren und E-Mobilität verbessern die Effizienz gerade in Megacities. Weil die Mobilität der Zukunft jedoch verschiedene innovative Ansätze erfordert, bietet ZF neben der reinen Elektromobilität auch Systeme für Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe für Nutzfahrzeuge. Im Industriebereich beschäftigen wir uns unter anderem mit nachhaltigen Konzepten für Bau- und Landmaschinen und der Windkraft.

Materialwirtschaft

Lieferketten sind hochkomplex und werden nur zu einem geringen Teil direkt kontrolliert. Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist es deshalb besonders wichtig, Transparenz zu schaffen sowie den Materialfluss und die Herstellprozesse zu kennen. Dafür geht ZF schrittweise vor und konzentriert sich zunächst auf jene Materialien mit den größten CO2-Emissionen: Stahl und Aluminium.

Bei der Auswahl von Rohstoffen und Komponenten sucht ZF nach Lösungen, die Menschenrechte, Klimaschutz, sichere Mobilität und Wirtschaftlichkeit vereinen. So setzen wir unter anderem auf innovative Lieferanten und entwickeln mit ihnen gemeinsam alternative Materialien und Designs.

Vertrieb

Unsere Kunden sind gefordert, die Emissionen im Mobilitätssektor zu senken. Viele haben deshalb anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstandards eingeführt. Um den technologischen Wandel meistern zu können, brauchen sie einen starken Partner mit dem passenden Know-how. Langfristig erfolgreich wird jedoch nur ein Lieferantensystem sein, das ähnliche Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele verfolgt. Wirksames Nachhaltigkeitsengagement von ZF ist dafür die beste Grundlage.

Produktion

Bei den Produktionsstandorten kann ZF anders als bei den Lieferketten unmittelbar Einfluss nehmen: Bis zum Jahr 2030 sollen die Emissionen gegenüber 2018 um 50 Prozent reduziert werden. Spätestens im Jahr 2040 soll ZF klimaneutral sein. Einen wesentlichen Beitrag leisten die Energieeffizienz mit etwa 20 Prozent sowie der Einkauf grüner Energie. Um weitere Einsparpotenziale aller Standorte zu identifizieren und zu nutzen, verbessern wir die interne Transparenz und tauschen gezielt Best-Practice-Erfahrungen aus.

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„Nur ein in allen Aspekten nachhaltiges Unternehmen kann langfristig erfolgreich sein.“

Christine Betz, Leiterin Nachhaltigkeit