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Als Unterzeichner des Global Compact der Vereinten Nationen hat sich ZF dazu verpflichtet, die Themen Schutz der Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz sowie Kampf gegen Korruption besonders zu fördern.
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NACHHALTIGKEIT Unser Engagement

Progressiv in vielen Bereichen

ZF setzt sich für verantwortungsbewusstes Wirtschaften und den Erhalt der Umwelt ein. Die wichtigsten Handlungsfelder und Ziele unseres Engagements haben wir in einem Nachhaltigkeitsprogramm festlegt. In den vergangenen Jahren konnten wir viele Fortschritte erzielen, so auch 2019.

Lieferkette: Nachhaltigkeit verankert

Ein großer Teil der Wertschöpfung entstammt der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, darunter Großkonzerne, aber auch kleine Familienbetriebe. ZF pflegt diese Partnerschaften. Deshalb ist uns wichtig, dass unsere Geschäftspartner die gleichen Werte respektieren und fördern. Um die Sorgfaltspflichten konsequenter wahrnehmen zu können, hat ZF das Nachhaltigkeitsmanagement der Lieferkette neu organisiert und umfangreiche Maßnahmen angestoßen: Zahlreiche Prozesse wurden überprüft, standardisiert und angepasst. Mit strategischen Lieferanten haben wir ein Pilotprojekt gestartet, das auf eine zuverlässigere Nachhaltigkeitsbewertung aller Lieferanten abzielt. Über ein Social Media Monitoring sollen negative Ereignisse schneller erkannt werden, um passende Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.

Mitarbeiter: Unfallrate gesenkt

Auch auf dem Weg zu einer globalen Führungs- und Lernkultur sind wir weiter vorangekommen. Wir haben eine digitale Lernplattform aufgebaut, ein aktives Feedbacksystem eingeführt und die Schulungen zur Weiterbildung der Führungskräfte harmonisiert – Maßnahmen, die das agile Management bei ZF fördern und unsere Innovationsleistung stärken. Im Bereich Arbeitssicherheit zeigte unser Ansatz der verhaltensbasierten Sicherheit verknüpft mit Führungskräfte-Workshops große Wirkung: Die Unfallrate sank in den vergangen drei Jahren von 6,5 auf 3,8 und damit um mehr als 40 Prozent.

Da Vielfalt ein wichtiger Motor für Innovation und Kreativität ist, haben wir 2019 erstmals einen Tag der Vielfalt durchgeführt. Im Rahmen der weltweiten Kampagne „Join the Conversation“ setzten zahlreiche ZF-Standorte Veranstaltungen zum Thema um. Ziel war es, Diskussionen darüber anzuregen, wie Vielfalt zum Erfolg von ZF beitragen kann.

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ZF hilft in der Gesellschaft

Der Verein ZF hilft e.V. bündelt seit 2005 das humanitäre Engagement von ZF. Er verwaltet das Spendenvolumen des Unternehmens sowie der Mitarbeiter, die Überstunden oder Teile ihres Gehalts für Hilfs- und Bildungsprojekte spenden können.

2019 wurden Projekte mit über einer Million Euro gefördert. Dazu gehören Soforthilfemaßnahmen für die von einem Erdbeben und einer Flutwelle betroffenen Insel Sulawesi in Indonesien sowie Projekte zum Wiederaufbau in den am stärksten betroffenen Gemeinden. Im Jemen setzt sich der Verein für die Bekämpfung der Cholera ein. In Indien, Bangladesch, Senegal, Simbabwe und Kenia unterstützt ZF hilft e. V. zudem verschiedene Bildungsprojekte, um der Bevölkerung vor Ort nachhaltige Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Produktion: Klimastrategie entwickelt

Die Strategie zu Klimaneutralität prägte im Jahr 2019 die Aktivitäten in der Produktion. Denn damit waren viele Fragen der Umsetzung an den weltweit 161 Produktionsstandorten verknüpft. Auch darüber hinaus haben die Standorte viele Projekte betrieben, um ihre Umweltleistung zu steigern. Sie dienen vielfach einer weiteren Verbesserung der Energieeffizienz, aber auch dazu, Ressourcen einzusparen, Abfall zu reduzieren und die Verwertungsquote zu steigern.

Produkte: Neuentwicklungen vorgestellt

Im Jahr 2019 konnte ZF verschiedene Neuentwicklungen vorstellen, beispielsweise für China: Der elektrische Zentralantrieb ist auf Stadtbusse mit bis zu zwölf Metern Länge oder mittelschwere Lkw bis zu 12 Tonnen ausgelegt und berücksichtigt die spezifischen Anforderungen des chinesischen Markts an Sicherheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Die neue Generation des 8-Gang-Automatgetriebes denkt den Hybridantrieb konsequent weiter und senkt CO2-Emissionen im Straßenverkehr.

Dass die Wiederaufbereitung von Produkten viel Energie und Material einsparen kann, hat ZF schon früh erkannt und entsprechende Kapazitäten ausgebaut. Inzwischen tragen weltweit 15 ZF-Standorte dazu bei, ein breites Spektrum an Fahrzeugkomponenten wie Bremsen, Getriebe, Lenksysteme oder Drehmomentwandler aufzubereiten und in Erstausrüsterqualität bereitzustellen.

Weitere Informationen finden Sie auch im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht